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Lithium
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Lithium

Chemisches Symbol: Li
Atommasse: 6.9
CAS-Nr.: 7439-93-2
RTECS-Nr.: OJ5540000
UN-Nr.: 1415
EU-Nr.: 003-001-00-4
EINECS-Nr.: 231-102-5
Gefahrensymbole:
EU Einstufung: F, C
UN Klassifizierung: UN Gefahrenklasse: 4.3, UN Verpackungsgruppe: I
R-Sätze: 14/15-34
S-Sätze: (1/2-)8-43-45
Arbeitsplatzgrenzwerte: TLV nicht festgelegt (ACGIH 1993/94). MAK-Wert nicht festgelegt (1997)
Siedepunkt: 1336 °C
Schmelzpunkt: 180.5 °C
Relative Dichte (Wasser = 1): 0.5
Löslichkeit in Wasser: Reagiert

Eigenschaften: Das silberne bis weiße Metall verfärbt sich bei dem Kontakt mit Luft und / oder Feuchtigkeit gelb. Es ist entzündlich und kann zünd- oder explosionsfähige Gemische bilden. Beim Erhitzen kann es zu einer Explosion oder einer heftigen Verbrennung kommen, Wenn feinverteiltes Material vorliegt kann es in der Luft zu einer spontanen Entzündung kommen. Der Stoff reagiert heftig mit Wasser, Halogenen, Kohlenwasserstoffen, Säuren und starken Oxidationsmitteln.

Symptomatik: Der Stoff kann inhalativ oder oral aufgenommen werden. In der Luft kann sich sehr schnell eine schädliche Partikelkonzentration erreicht werden. Der Stoff reit die Augen und die Atemwege. Eine Einwirkung auf die Augen ist an einer Rötung, Schmerzen und einer Verbrennung zu erkennen. Auf der Haut sind Schmerzen, eine Rötung und eine Blasenbildung zu erkennen. Nach einer oralen Aufnahme kommt es zu einem brennenden Gefühl, Übelkeit, Erbrechen Bauchschmerzen, Magenkrämpfen, Mattigkeit und kollaptischen Neigungen bis hin zum Schock. Nach einer inhalativen Aufnahme hat der Patient Husten, ein brennendes Gefühl und eine Atemnot. Die Symptome können verzögert auftreten. Als schlimmste inhalatorische Folge kann ein toxisches Lungenödem auftreten. Dieses ist mit Kortison, auf jeden Fall auch präklinisch, zu therapieren. Das Lungenödem tritt erst nach einer Latenzzeit auf.

Maßnahmen: Der Patient ist mit umluftunabhängigen Atemschutz aus der kontaminierten Umgebung zu retten. Jeder Patient bekommt mindestens vier Liter Sauerstoff pro Minute. Kontaminierte Kleidung ist zu entfernen und die betroffene Haut ist ausgiebig mit Wasser zu spülen. Bei einer Einwirkung auf das Auge ist dieses zu anästhesieren und sorgfältig zu spülen. Alle weiteren Maßnahmen erfolgen symptomatisch.

Vorsichtsmaßnahmen: Offene Flammen und Funkenbildung ist zu vermeiden. Es darf nicht geraucht werden. Die Haut und die Augen sind mit geeigneten Schutzmaterialien zu schützen. Beim Personenschutz muss ein gasdichter Vollschutzanzug getragen werden.

[d-Limonen] [Linalool] [Lindan] [Lithium] [Lithiumcarbonat] [Lithiumchlorid] [Lithiumhydrid] [Lithiumhydroxid] [Lithiumhydroxid Monohydrat]

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Copyright © 2007 Ralf Rebmann
Stand: 02. November 2007

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